Arbeit auf dem Acker
Beim Einsatz auf dem Acker mit der Gartenkooperative drehte sich alles um das Thema Pflanzen und Ernten. Die Schülerinnen und Schüler halfen beim Ernten von Kürbissen und erfuhren dabei, woran man erkennt, wann ein Kürbis reif ist.
Anschliessend besprachen wir, was eine Pflanze zum Wachsen braucht. Gemeinsam stellten wir fest, dass Pflanzen Wasser, Licht, Nährstoffe aus dem Boden sowie genügend Wärme und Luft benötigen. Im Rheintal in Liechtenstein ist guter Ackerboden.
Danach halfen wir beim Abräumen des Feldes. Alte Pflanzenreste wurden entfernt und die Beete für die nächste Pflanzsaison vorbereitet. In diesem Zusammenhang lernten wir auch den Begriff Mulch kennen. Mulch ist eine Schicht aus organischem Material, die den Boden schützt, Feuchtigkeit speichert und das Wachstum von Unkraut reduziert. Das war eine staubige Arbeit.
Besonders interessant fanden wir das Gewinnen von Saatgut aus Tomaten. Wir entnahmen die Samen aus reifen Tomaten und erfuhren, wie man sie für die nächste Aussaat aufbewahrt. Erstaunlich, was aus so einer matschigen Tomate alles wieder wachsen kann.
Zum Abschluss schälten wir Knoblauch, damit er gesteckt werden kann. Es werden nur die grössten und besten Zehen wieder eingepflanzt. Die Gartenkooperative verwendet auf diese Weise schon seit sieben Zyklen dieselben Pflanzen.
Fazit: Der Einsatz war abwechslungsreich und Biologie in echt. Wir konnten wichtige Erfahrungen im Gartenbau sammeln und den Kreislauf von Säen, Wachsen und Ernten direkt miterleben.